Homöopathische Stallapotheke für Pferde: diese Mittel solltest Du griffbereit im Stall haben

von Dennis Winter Februar 19, 2018

Damit das richtige homöopathische Mittel im Ernstfall griffbereit ist und nicht erst in der Apotheke besorgt werden muss, stellen wir dir die fünf wichtigsten homöopathischen Mittel vor.

Damit das richtige homöopathische Mittel im Ernstfall griffbereit ist und nicht erst in der Apotheke besorgt werden muss, stellen wir dir die fünf wichtigsten homöopathischen Mittel vor.

I. Die fünf wichtigsten homöopathischen Mittel

- Aconitum – das Schockmittel

Nach einem Unfall oder einem Schock hat sich Aconitum bewährt. Die Pferde sind sehr unruhig und reagieren panisch. Aconitum hilft bei seelischen und körperlichen Folgen eines Schrecks oder Schocks. Das Mittel kann auch noch lange nach dem Ereignis Wirkung zeigen.

- Arnica – das Verletzungsmittel

Das homöopathische Mittel Arnica ist hilfreich bei allen Verletzungen, die mit Blutungen einhergehen. Anwendungsgebiete sind zum Beispiel Schürfwunden, Prellungen mit Hämatomen oder Vernagelung. Die Pferde sind unruhig und ängstlich.

- Nux vomica – das Verdauungsmittel

Krampfkoliken oder andere Vergiftungserscheinungen sprechen gut auf Nux vomica an. Hat dein Pferd zum Beispiel verdorbenes Futter oder giftige Pflanzen gefressen, kann Nux vomica bis zum Eintreffen des Tierarztes verabreicht werden.

- Rhus toxicodendron – das Mittel für Verrenkungen und Zerrungen

Bei schmerzhaften Entzündungen der Gelenke, die nach einer Verrenkung oder Zerrung auftreten, hat sich Rhus toxicodendron bewährt. Am Beginn einer Bewegung haben die Pferde große Schmerzen. Bei langsamer und fortdauernder Bewegung werden die Schmerzen weniger. Bei andauernder Belastung kehren die Schmerzen jedoch zurück.

- Argentum nitricum – für sehr nervöse und gestresste Pferde

Die Pferde werden sehr schnell hektisch, wenn sie eine Veränderung spüren. Sie entwickeln zum Beispiel Durchfall, werden zittrig und ängstlich vor einem Turnier oder einer Prüfung. Sie reagieren mit Zittern, Unruhe und Ängsten auf Stress.

II. Homöopathie bei Pferden

Leichte Verletzungen und Beschwerden kannst du bei deinem Pferd gut selbst behandeln. Homöopathische Mittel sind hilfreich zur alleinigen oder begleitenden Therapie von Pferden. Achte darauf, nur solche Beschwerden selbst zu behandeln, die Du richtig einschätzen kannst. Notfälle, schwere und chronische Erkrankungen sollten immer von einem Tierarzt behandelt werden. Selbstverständlich können durch den Tierarzt oder durch den Pferdehalter begleitend homöopathische Mittel angewendet werden.

Welche Beschwerden für die Selbstbehandlung bei Deinem Pferd geeignet sind und wie Du die Mittel richtig verabreichst, kannst Du im Ratgeber „Homöopathie für Pferde“ https://www.hallo-homoeopathie.de/wissen/homoeopathie-fuer-pferde nachlesen.

Dennis Winter
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